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Welche Aktie ist der bessere Kauf: Visa oder Mastercard?

Eine Frage, die man sich wohl auch stellt, wenn es darum geht, den für sich passenden Kreditkartenanbieter zu finden: Visa oder Mastercard? Aber auch Anleger werden sich vermutlich schon einmal diese Frage gestellt haben.

Und wer die beiden Unternehmen miteinander vergleicht, ganz egal, ob es sich um das Kreditkartenangebot oder um Aktien handelt, der wird bemerken, dass man schon richtig in die Tiefe gehen muss, um Unterschiede feststellen zu können.

Über 200 Länder akzeptieren Mastercard- bzw. Visa-Kreditkarten

Will man ein Aktiendepot eröffnen, so geht es darum, im Vorfeld einen Vergleich anzustellen, um das für sich passende Produkt zu finden. Das Vergleichen findet aber kein Ende, nur weil man bereits ein Depot gefunden hat. Denn jetzt geht es darum, sich mit den unterschiedlichen Aktiengesellschaften zu befassen. Will man in Kreditkartenunternehmen investieren, so ist es ratsam, einen Blick auf die beiden Giganten zu werfen: Visa und Mastercard.

Visa und Mastercard verdienen ihr Geld mit derselben Arbeit: Hier werden Kredit-, wie Debit- und Prepaid-Karten ausgegeben, mit denen dann die Kunden in Geschäften wie auch online bezahlen können. Zudem werden die Transaktionen über die eigenen Plattformen abgewickelt, sodass die Händler noch Beratungsdienstleistungen in Anspruch nehmen sowie Analysetools nutzen können. Visa und Mastercard geben die Karten jedoch nicht selbst heraus. Die Ausgabe erfolgt über Finanzinstitutionen – beispielsweise über eine Bank. Selbst das Acquiring, dabei handelt es sich um die Annahme sowie Akzeptanz der Zahlung bei dem Händler, läuft nicht direkt über die Unternehmen. Zu beachten ist, dass man mit Visa- wie Mastercard-Kreditkarten in mehr als 200 Ländern der Welt bezahlen kann – also fast überall.

Die Unternehmen im Vergleich

Blickt man auf die Unternehmensgrößen, so ist Visa eine Spur größer. Über die Visa-Plattform sind im Jahr 2018 um die 124 Milliarden Zahlungen abgewickelt worden. Bei Mastercard gab es rund 74 Milliarden Abwicklungen. Auch beim Zahlungsvolumen wie bei der Zahl der ausgegebenen Karten führt Visa – das ist auch der Grund, warum der Umsatz im Jahr 2018 rund 38 Prozent höher als bei Mastercard ausgefallen ist.

Visa oder Mastercard? Welche Aktie ist der bessere Kauf

Die Jahresabschlüsse 2018 zeigten zudem nachfolgende Finanzkennzahlen:

Visa: EBIT-Marge betrug 62,9 Prozent, Free Cashflow-Marge lag bei 58,2 Prozent, die Eigenkapitalquote bei 49,1 Prozent und der Return on Capital Employed betrug 22,4 Prozent.

Mastercard: EBIT-Marge betrug 48,7 Prozent, Free Cashflow Marge lag bei 39,4 Prozent, die Eigenkapitalquote bei 21,8 Prozent und der Return on Capital Employed betrug 54,9 Prozent.

Bei allen Kennzahlen gilt: Je höher sie sind, umso besser sind sie. Interessant ist, dass Visa hier bei fast allen Kennzahlen besser als Mastercard abschneidet – außer beim Return on Capital Employed. Mastercard ist nämlich in der Lage, aus einem Dollar Bilanzsumme mehr Umsatz und somit auch mehr Ertragskraft zu generieren. Vergleicht man die Bilanzen, so wird man auch bemerken, dass Visa extrem viele immaterielle Vermögenswerte sowie Firmenwerte bilanziert hat – das lässt die Bilanzsumme natürlich nach oben steigen. Mastercard hat kaum immaterielle Vermögenswerte bilanziert.

Nun geht es um die Bewertung der Aktien. Bei Visa liegt das erwartete Gewinnwachstum bis zum Jahr 2023 bei 15,9 Prozent – bei Mastercard wird ein Gewinnwachstum von rund 17 Prozent erwartet.

Anfang 2019 betrug der Preis der Mastercard-Aktie um die 200 Euro. Ende 2019 lag man im Bereich der 260 Euro. Im März 2020 bewegte sich die Aktie bei 320 Euro. Eine Visa-Aktie hat zu Beginn des Jahres 2019 um die 140 Euro gekostet. Ende 2019 lag der Preis bei 170 Euro; Anfang März 2020 kratzte man an der 200 Euro-Grenze.

Fazit

Letztlich bleibt es wohl „Geschmacksache“, wenn es um die Frage geht, ob man in Visa oder Mastercard investieren sollte. Jedoch könnte man auch das Sprichwort anwenden: Wenn sich zwei streiten, dann freut sich der Dritte. In diesem Fall wäre das Wirecard. Lag der Aktienpreis noch im Jahr 2017 bei 50 Euro, so kratzte man Mitte 2018 an der 200 Euro-Grenze. Nachdem die Wirecard-Anfang 2019 eingebrochen und unter 100 Euro gerutscht ist, konnte man sich das gesamte weitere Jahre im Bereich der 155 Euro festigen.

Bildnachweis: Vielen Dank an jarmoluk, StockSnap©pixabay.com

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