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Ist Mobile Kartenzahlung sicher? Wir haben mobile Kartenlesegeräte unter die Lupe genommenNeutralität mutual geprüft

Mobiles Bezahlen per Karte – für die meisten Konsumenten gehört das heute zum Alltag dazu. Ob mit EC Karte oder Kreditkarte, ihr digitales Guthaben haben die Menschen heute ständig in der Hosentasche. Für viele kleine Unternehmen gibt es da allerdings einen großen Haken: Sie haben nichts von dieser digitalen Währung. Wenn ein Kunde an einem kleinen Kiosk vorbei läuft und sich spontan überlegt, einen Kasten Wasser und ein paar Magazine mit nach Hause zu nehmen, wird das Geschäft höchstwahrscheinlich nur dann zustande kommen, wenn der Kunde auch Bargeld dabei hat. Seit ein paar Jahren wächst nun der Markt der mobilen Kreditkarten Lesegeräte, aber ist mobile Kartenzahlung auch sicher?

Bargeldloser Zahlungsverkehr im Einzelhandel

Das Problem für kleinere Händler ist, dass es alles andere als günstig ist, seinen Kunden die Möglichkeit zur Kartenzahlung zu bieten. Denn nicht nur Terminals zur Zahlung mit EC- und Kreditkarte selbst sind teuer, deren Betreiber verlangen neben einem Teil jeder gezahlten Summe oft auch noch monatliche Grund- und Transaktionsgebühren. Ein kleiner Gemüsehändler auf der Straße oder auf dem wöchentlichen Markt kann sich so ein Kartenlesegerät kaum leisten und hat damit einen Nachteil gegenüber größeren Unternehmen.

Seit ein paar Jahren scheint sich diese Situation allerdings zu verbessern: Verschiedene Start-Ups haben günstigere Möglichkeiten entwickelt, eine mobile Kartenzahlung anzunehmen, so zum Beispiel Sumup und iZettle. Was hat es mit diesen Unternehmen auf sich und wie funktioniert ihr Geschäftsmodell?

Mobile Kartenzahlung von Sumup, iZettle und Co.

Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Auch kleine Unternehmen sollten es sich leisten können, mobile Kartenzahlungen entgegenzunehmen, indem die Bedingungen angepasst werden. Statt einen Vertrag mit einem teuren Anbieter von Zahlungsterminals einzugehen, reicht ein Smartphone oder Tablet, eine App und das vom jeweiligen Anbieter gelieferte Kartenlesegerät, um mobile Kartenzahlung möglich zu machen.

So wird aus dem Smartphone oder Tablet des jeweiligen Händlers oder Verkäufers im Handumdrehen eine mobile Kasse. Dafür muss man sich als Gewerbetreibender im Prinzip nur auf der Website des ausgewählten Anbieters registrieren. Hier müssen geschäftliche Daten und die Bankverbindung verifiziert werden, um einen ungestörten Zahlungshergang zu sichern. Sobald das Kartenlesegerät geliefert ist, kann man sich mit der App des Anbieters in seinen Account einloggen und schon lassen sich mobile Kreditkartenzahlungen akzeptieren.

Im Folgenden hat sich die Redaktion von www.kreditkarte-kostenlos-im-vergleich.de die größten Anbieter einmal etwas näher angesehen:

Sumup:

„Akzeptieren Sie Karten und steigern Sie Ihren Umsatz“, ist der Slogan des Unternehmens, das die Idee für die Kreditkarten App aus Übersee übernommen hat. Das Lesegerät, das mit dem Smartphone verbunden wird, kostet bei Sumup einmalig 79€ und es gibt keine monatliche Grundgebühr. Stattdessen finanziert sich das Unternehmen durch Provisionen in Höhe von 0,95% bis 2,75% der einzelnen Transaktionen. Leider ist die Website des Unternehmens etwas unübersichtlich: So ist es schwer zu erkennen, welche Kosten bei welchen Produkten genau entstehen. Die zwei Produkte des Unternehmens (Sumup bietet auch ein Kassenterminal) sind auf der Website zudem nicht gut getrennt.

Die Zahlung wird übrigens im Normalfall durch Eingabe der 4-stelligen PIN des Kunden bestätigt, es kann aber auch sein, dass durch die Einstellungen auf der Karte des Kunden per Unterschrift bestätigt werden muss. Beides ist mit modernen Smartphones oder Tablets kein Problem. Sumup bietet außerdem eine Cloud, auf der alle Zahlungen und Finanzgeschäfte gespeichert werden, was die Handhabung der Finanzen sowie die Buchhaltung vereinfacht. Auch ein Analysetool ist vorhanden, mit dem der Stand des eigenen Unternehmens eingeschätzt werden kann.

Sumup wird durch verschiedene große Unternehmen gefördert und erhält von der Presse mit positive Berichte. Seit Ende 2015 kooperiert auch die HypoVereinsbank mit dem Start-Up.

  • Keine monatlichen Fixkosten
  • 0,95% (EC Karten) bis 2,75% (alle anderen Karten) der einzelnen Transaktionen gehen an Sumup
  • Lesegerät einmalig 79€
  • Alle Daten werden in Cloud gespeichert, in der man die Finanzen verwalten und analysieren kann
  • Keine Vertragsbindung

iZettle:

Genau wie bei Sumup fallen auch bei iZettle keine fixen Kosten an, außerdem gibt es keine festen Vertragslaufzeiten. Wird mit einer EC Karte gezahlt, liegen die Kosten pro Transaktion bei 0,95% des Betrages, bei allen anderen Karten bei 2,75%. Der Kartenleser ist derzeit sogar für 29€ netto (statt 79€) erhältlich.

Mit der App von iZettle lassen sich Produktbibliotheken anlegen, tägliche Berichte einsehen und ein Analysetool verwenden. Die Online Komponente von iZettle macht insgesamt einen übersichtlichen Eindruck.

  • Ebenfalls keine Fixkosten
  • Preise gleichen denen bei Sumup (bis auf Kartenleser für 29€)
  • Keine Vertragsbindung
  • Die Kartenleser „Lite“ Version ist für Unternehmen kostenlos
  • Ebenfalls inklusive: Online Verwaltung, in der alle Daten gespeichert werden

Payleven:

Bei Payleven funktionieren mobiles Zahlungen ganz ähnlich wie bei den anderen Anbietern, die Preise sind sogar, bis auf die für das Lesegerät, identisch.

Zusätzliche Funktionen der Online Komponente von Payleven sind die Möglichkeiten, Mitarbeiterkonten zu erstellen, individuelle Berichte zu erhaltenen Kartenzahlungen anzufertigen und das Senden und Drucken von Zahlungsbelegen.

  • Günstiger Kartenleser 65€(zzgl. Mwst.)
  • Ebenfalls Transaktionsgebühren von 0,95% bei EC Karten, 2,75% bei anderen Karten
  • Wie die anderen Anbieter weder Vertragsbindung noch Fixkosten

Miura systems:

Miura legt seinen Fokus vornehmlich auf die Erhaltung des Kundenkontakts. Ihr mPos Chip und PIN Gerät funktioniert via Bluetooth, welches mit einem Smartphone oder Tablet verbunden wird. Der Verkäufer kann die Transaktion also an einer beliebigen Stelle im Geschäft mit dem Kunden abwickeln. Bezahlungen können folglich flexibler gestaltet werden. Je nach Bedarf nutzt der Verkäufer den festen Kassenterminal oder aber das Handgerät, um mit dem Kunden direkt vor dem Warenregal zu interagieren. Die Kartenzahlung ist durch das mobile System für jeden Händler möglich.
Miura systems wirbt damit, Kartenzahlung nicht nur flexibel, sondern auch sicher und schnell zu realisieren. Faktoren, an denen Händler als auch Kunden sicher interessiert sein werden.

Die Geräte besitzen zudem einen eingebauten Kassenbon-Drucker, wodurch ein separater Drucker eingespart werden kann.

Mobile Kartenzahlung Sicherheit:

Bisher ist das System Mobile Kreditkartenzahlung in Verbindung mit dem Smartphone noch nicht weit genug verbreitet und lange genug etabliert, um aussagekräftige Erhebungen zur Sicherheit der Systeme zu machen. Allerdings ist es so, dass die Anbieter sich generell an dieselben Vorschriften wie andere Unternehmen für Kartenzahlung halten müssen.

So steht zum Beispiel auf der Website von Payleven: „Wir und unsere Geschäftspartner erfüllen alle gängigen Vorschriften und Standards der EC- und Kreditkartenwirtschaft. Unsere Kartenzahlungsabwicklung sowie unsere App erfüllen die höchsten Sicherheits- und Verschlüsselungsstandards.“

Fazit:

Gerade für kleinere Unternehmen macht das neue System zum Akzeptieren von Kartenzahlungen per Tablet oder Smartphone Sinn. Vor allem preislich stellt es eine gute Alternative zu großen Anbietern wie Ingenico dar, die viel Geld für die Einrichtung ihrer Systeme und monatliche Beiträge verlangen. Die einzige Hürde, die noch bleibt, ist das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Es liegt also an den Unternehmern selbst, für die neue Bezahlmethode zu werben.

Bildquelle: Vielen Dank an jarmoluk für das Bild (© jarmoluk/pixabay.com).

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